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20. Februar 2017

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20. Februar 2017

Papierliebe am Montag: Zahlen-Nunja

20. Februar 2017

Nein, das ist kein Vertipper in der Überschrift und soll nicht Zahlen-Ninja heißen… Das ist die treffende Betitelung meines Nun-ja-Gefühls, wenn ich meine heutige Werkelei betrachte. Wie ist es also geworden? Nun ja… Es ist nicht gescheitert, es ist nicht geglückt. Es ist im Nunja-Dazwischen.

Ich habe mal wieder mit Heat N Bond gespielt, einer äußerst famosen Erfindung! Es kann Papier verstofflichen, es kann Papier schützen, es kann Bilder übertragen… Ich liebe es. Gut, dass ich davon (noch) ausreichend Vorrat habe!

An meinem Nunja-Gefühl ist also definitiv nicht Heat N Bond schuld. Und auch nicht die Telefonbuchseite, die ich auf Heat N Bond gebügelt habe. Auch der zweite Schritt, bei dem das Papier unter warmem Wasser vorsichtig mit den Fingern weggerubbelt wird, lief problemlos. Übrig blieb wie gewünscht lediglich der Druck auf Folie. Diesen habe ich auf einem Stück Leinenstoff fixiert – immer noch super.

Doch beim eigentlichen Zusammennähen des Täschchens, das ich auf Foliengröße ausgeschnitten habe, kam es zum Nunja. Denn irgendwie habe ich den Reißverschluss so eng genäht, dass der Zipper immer am Stoff hängen bleibt und sich verhakt. Außerdem kam an einer Stelle das Bügeleisen zu nah an die Folie. Und dann konnte ich keinen kleinen Standboden nähen, weil die Größe zu fisselig war. Kurzum: Das Nunja breitete sich aus. So bleibt also das Täschchen offen und frönt ein etwas tristes Dasein einer derzeitigen Zweckungebundenheit.

Aber so ist das eben bei manchen Projekten: Mal gehen sie gut, mal nicht so. Und manches liegt irgendwo dazwischen. Auf Heat N Bond lasse ich dennoch nichts kommen. Bereits morgen zeige ich euch ein sehr geglücktes Projekt mit diesem feinen Material.

Und da heute der dritte Montag im Februar ist, verrate ich euch das nächste Thema der Papierliebe am Montag im März. Es lautet: „Comics und Cartoons“. Ich habe keine Ahnung, ob ich mir dabei selber ins Knie schieße, wie man so schön sagt. Denn ich bin weder großer Comicfreund, noch besitze ich welche. Aber ich denke, aus Bilderwelten von Spiderman bis Snoopy, von Tim und Struppi bis Manga-Reihen lässt sich so einiges experimentieren und erwerkeln und deshalb finde ich das ein spannendes Thema. Ich lass mich einfach darauf ein, getreu meinem Motto: Alles darf, nichts muss.

Jetzt zählen wir aber noch ein wenig die Tage im Februar und die Zahlenprojekte der Papierliebe.

Verlinkung: Papierliebe am Montag im Februar

14 comments

  1. Guten Morgen, liebe Susanne! Das mit dem Reißverschluss ist wirklich blöd, aber über die „Verbügelung“ kann man prima hinwegsehen. Ob sich Frau Dr. wohl über die Verstofflichung freut?! Das werden wir wohl nicht erfahren.. lach! Dir eine wunderbare Woche und einen lieben Gruß, Nicole

  2. Geniale Idee. Und ich bin sicher, du bist da arg kritisch. Aus meiner Perspektive ist die Tasche toll. Aber natürlich kenne ich das Gefühl „nunja“… Und man schaut immer wieder auf die Stellen, die man für misslungen hält. Vielleicht gesellt sich ja im März ein Super Held drauf und alles wird gut??? . Viele liebe Grüße maika

  3. Ich finde den Kontrast zwischen schwarz weiß blass und keck rot sehr schön! Und ein dickes Dankeschön für das Nunja-Teilen (geht uns doch allen immer wieder so 😉 )

  4. Eine Telefonbuchseite zu nehmen finde ich genial und das macht deine Nunja-Tasche respektabel! Außerdem sind solche Fehler was wunderbares, denn das wird dir nicht so schnell wieder passieren. Mit diesem Transferdings wollte ich mich auch schon lange mal befassen .
    Comics im März, hüstel, da bin ich sehr gespannt, auch auf mich!
    Zahlreiche Grüße, Karen

  5. Also beim März-Thema schaue ich dann mal ganz enspannt hin, wenn ich von der Reise wiederkomme… Hoffe, aber dir noch ein paar Zahlen vor der Abreise zu bringen. Und auch hoffe ich ohne Heat…..-Dingsda glücklich weiterleben zu können. Frau muss ja nicht alles machen, nicht wahr? Aber schön hier zu gucken! Lieben Gruß Ghislana

  6. nun ja… das macht doch nichts! du wirst ganz sicher noch eine idee haben, was du darin verschwinden lässt, oder du stellst es als deko mit einem pflänzchen hin (du kannst es ja mit folie auskleiden) oder so…
    telefonbuch find ich klasse und dieses heat dings hört sich interessant an. schon allein, weil ich schon immer mal papier auf stoff übertragen wollte.
    ich hab dir heute meine neue schachtel mitgebracht, weil die ganz viele zahlenschnipsel enthält, die ich extra für dich aufgeklebt habe!! sie passen aber auch prima!
    liebe grüße
    mano

  7. Ach menno 🙁 , das kenne ich, wenn man nicht so ganz zufrieden ist! Nähe doch einfach noch eins 😉
    Ich finde es sieht toll aus und die Idee mit der Telefonbuchseite ist super. Diese Folie kenne ich gar nicht. Ich habe sowas ähnliches schön mal mit einfacher Bucheinbindefolie gemacht aber dieses Heat-Dings fühlt sich bestimmt deutlich besser an. LG, von Annette

  8. Toll das du es trotzdem zeigst, denn es lernt ja nicht nur die Macherin aus kleinen Missgeschicken sondern auch die Guckerin. Mit heat and bond habe ich noch nie gearbeitet das macht einen versuchenswerten Eindruck.
    LG Karen

  9. Liebe Susanne, nun grueble ich schon ganz lange ueber Deine Tasche nach, nein besser gesagt ueber Heat N Bond und frage mich, wie Du das gemacht hast. Ich kann mir zwar vorstellen, die Telefonbuchseite auf Heat N Bond aufzubuegeln. Aber wie geht das mit dem Abrubbeln des Papiers mit Wasser? Verschwindet dann nicht die Schrift? Du siehst, es ist mir ein Raetsel, wie Du die schoene Tasche hinbekommen hast. Und welches Heat N Bond hast Du denn verwendet? Hilfe!!!! LG Andrea.

    1. Liebe Andrea, ich muss das nochmal Schritt für Schritt zeigen, denke ich – und dabei an Foto denken 🙂 Aber es geht im Prinzip sehr einfach. Verwendet habe ich diese matte Version hier: Heat’n Bond 3927 Iron-On Vinyl Matte 24“ Man findet es auch Thermoweb Vinyl, auf amazon.com/amazon.de oder Quiltzauberei in Deutschland. Es ist nicht günstig, aber sein Geld wert, wie ich finde. Und in der Tat ist das Prinzip wie folgt: Man bügelt Heat N Bond auf Stoff zur Beschichtung und SChutz. Punkt. Man kann es auf Papier zum gleichen Zweck bügeln oder nach dem Bügeln (und Abkühlen) das Papier sanft unter warmem Wasser abrubbeln. Und tatsächlich bleibt die Schrift durch die Hitzeverbindung an der Folie/am Vinyl und ist damit ein Imagetransfer. Man darf nur nicht zu feste rubbeln, aber das hält wirklich erstaunlich, erstaunlich gut. Ausprobieren 🙂 Ich hoffe, das hilft, aber ich mache wirklich mal nochmals eine SChritt für Schritt Fotoreihe dazu. LG. Susanne

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