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#12giftswithlove: Winter

16. Januar 2018

Jahresprojekte möchte ich dieses Jahr eigentlich weniger machen. Zumindest will ich mir selbst nicht den Druck auferlegen, in allen Monaten aller Jahresprojekte mitzumachen. Ja, ja, ich weiß: Diesen Druck mache nur ich mir selbst. Weder gewinne noch verliere ich einen Blumentopf, wenn ich alle oder nur ein paar Monate mitmache.

Also habe ich beschlossen, dass ich Jahresprojekte wie zum Bespiel die #12giftswithlove von Ioana für mich und mein Lernen nutzen möchte: etwas Neues ausprobieren, eine Technik vertiefen oder einfach ein wenig herumexperimentieren. Und wenn ich keine Zeit oder keine Lust habe, mir nichts einfällt oder sonst etwas dazwischenkommt, dann ist das völlig in Ordnung. Ich muss lernen, meinen „Vollständigkeitseifer“ diesbezüglich abzulegen oder zumindest für mich und meine Sabbatjahrenergie umzumünzen. So. Großes Statement. (Aber wenn 2018 nicht das Jahr der großen Statements bei mir ist, wann dann… lach.)

„Winter“ lautet Ioanas Thema im Januar und erlaubt mit dieser Themenoffenheit auch eine Bandbreite an Möglichkeiten und Interpretationen. Seit meinem neuen Auflodern der Nadelbriefmanie „denke ich mitunter in Nadelbriefen“. Kennt ihr das? Ich höre ein Thema oder sehe eine Anregung und denke: Ach, als Nadelbrief würde sich das auch gut machen. Oder: Wie würde sich das wohl als Nadelbrief umsetzen lassen?

Winter war so ein Fall. Wie würde man Winter als Nadelbrief umsetzen? Und da ich ja gerade am Erlernen des Nähmalens bin und hoffentlich auch bald bei Kasia in diesem Freiburger Stoffgeschäft einen Freihandstickkurs machen werde, fügte sich das eine zum anderen.

Mein Winter ist eine applizierte und umnähgemalte Häuserzeile, auf die dicke Schneeflocken rieseln. Sehr zurückgenommen, nicht überladen, dafür mit den wenigen Textzeilen, die ich aus einem Paper Swap-Paket von Franca Maria gezogen haben, schlussendlich perfekt. Sie waren noch das i-Tüpfelchen, das zum Vervollständigen des Winter-Nadelbriefs gefehlt hat!

Ach, so macht Entdecken und Lernen Spaß: mal ohne genauen Verwendungszweck im freien und projektlosen Arbeiten, mal im sehr präzisen und auf kleinem Raum Üben und Umsetzen…

Verlinkung: Creadienstag HoT 12giftswithlove im Januar

 

30 comments

  1. Was für ein schöner Nadelbrief! Ich bin schockverliebt! Die Farben, die Landschaft, die Worte! Alles so schön stimmig. Den würde ich sofort nehmen 😉
    Meiner müsste wirklich mal ersetzt werden. Das denke ich nicht zum ersten Mal, wenn ich deine Kunstwerke sehe.
    Das Nadeln mit der Nadel ist ein großer Spaß. So habe ich vor ein paar Jahren Tshirts ohne Ende verziert.
    Liebe Grüße vom Deich
    Claudia

  2. Liebe Susanne, dein Nadelbrief ist sooooooo schön geworden 🙂 Ich kann deine Nadelbriefliebe gut nachvollziehen, besonders wenn man sie so schön umsetzen kann wie du das tust 🙂 Ganz liebe Grüsse, Nadia

  3. Liebe Susanne,
    Das ist wieder mal eine bezaubernde Umsetzung! Ich staune immer wieder, wo Du Deine Kreativität hernimmst, die scheinbar kein Ende hat 🙂
    Fürs Sabbatjahr wünsche ich Dir viele tolle Projekte und auch Zeit zum Entspannen!
    GLG Kerstin

  4. Oh ja!!! So mag auch ich Winter. Super schön und total DU! Wunderbar. Ich liebe deine Nadelbrief-Ideen. Was war nochmal mit der Koffermarkt-Idee??? *Floh ins Ohr * 🙂 Ich gönd es wunderbar, in einem ganzen Koffer voller Nahtlust-Nadelbriefe zu „blättern „… Viele liebe Grüße maika

  5. Deine kleinen Häuschen sind so schön geworden! Nadelbriefe sind eine feine Sache auf dem Weg zum projektlosen Arbeiten. Der Teil des Gehirns, das Plan und Projekt braucht, ist beruhigt, und der Rest muss seine Zeit nicht mit Reißverschlußeinnähen vergeuden. Liebe Grüße Christiane

  6. Ohhh, liebe Susanne, ist das schön! Was für eine Geduld! Die Häuser sind so schön genäht, der Rauch aus dem Schornstein – so etwas muss ich auch mal lernen! Danke für die tolle Anregung und ich freue mich, dass Du dabei bist! Und ja, Du hast recht: ich müsste mich auch mal von „ich will alles schaffen“ distanzieren, lieber weniger aber dafür besser… aber ich kann es irgendwie nicht lassen, mir zu viel vorzunehmen (und dann bis ganz spät wach zu bleiben, damit ich alles schaffe) ;-). Ganz liebe Grüße, Ioana

  7. Ja, das mit der Freiheit (auch von eigenen Erwartungen) will geübt sein ;-)…ein tolles Projekt ist das. Ich werde auch darüber nachdenken und es mal auf meine Liste setzen. Stehen doch immer irgendwelche Geburtstage an. Dein Büchlein ist so zauberhaft geworden…Liebe Grüße, Taija

  8. Dein Nadelbrief ist einfach nur zucker! (in dem Fall muss das jetzt adjektiviert werden)
    Die Häuser, die Schneeflocken, Farben und Schrift.
    Ich könnte mir Deine Ideen auch gut als Umschläge für Notizbücher etc. vorstellen.
    Liebe Grüße aus der grauen Heimat
    Ines

  9. Ich kann mich nur anschließen! Zauberhaft! Die Stoffwahl, die dezenten Farben, die aufgenähten Texte…wunder- wunderschön!!!
    Das mit dem Nähmalen finde ich toll!!! Würde ich auch gerne mehr üben…Aber ich kann ja nicht alles machen, auch wenn ich es gerne würde!!
    Das mit dem sich selbt unter Druck setzen, kann ich sooo gut verstehen. Bin ich Meisterin drin. 😉
    Aber, das wird schon noch!
    Liebe Grüße Andrea

  10. Wow, ist das Mäppchen schön! Das möchte man sofort nacharbeiten und selber besitzen. Ganz tolle Kombi, ich bin begeisert!
    LG zu Dir und komm gut durch die Woche
    Manu

  11. Wo ist denn bloß mein Kommentar hin, liebe Susanne. Tsssss… ich könnte schwören, ich hätte was geschrieben.. oder war das bei Insta?? Pfff.. ich werde tüddelig! Dein Winternadelbriefchen ist wohl das hübscheste Nadelbriefchen, was ich je gesehen habe. Bezaubernd!! Echt jetzt. Liebst, Nicole

  12. Dein Nadelbrief gefällt mir sooo gut, da bekomme ich richtig Lust auch eins zu nähen
    Zur Zeit befinde ich mich ebefalls in einer kreativen Findungsphase und lerne das freie Maschinensticken.
    2018 scheint das Jahr für kreative Veränderungen zu sein.
    LG Ilona

  13. Liebe Susanne,
    wow, einfach nur wow,
    so einen schönen Nadelbrief habe ich echt noch niemals gesehen.
    Ich übe derzeit ebenfalls meinen Perfektionismus loszulassen und einfach zu machen.
    Nähmalen, das muss ich probieren,
    danke für die Inspiration.
    Margot

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