Papierliebe am Montag: Collagenblätter

17. April 2018

#12giftswithlove: Muttertag (mit Verlosung!)

17. April 2018

In wenigen Wochen ist Muttertag, und auch wenn er zwischenzeitlich stark durch den Einzelhandel getrieben sein mag, so ist er ein guter Anlass, spätestens an diesem Tag der eigenen Mutter mal wieder Danke zu sagen – vielleicht mit etwas Selbstgemachtem, denn das steht meist hoch im Kurs. Es müssen eben nicht immer Blumen sein.

Heute zeige ich euch anlässlich der #12giftswithlove von Ioana und dem Thema Muttertag, was sich mit Garn- und Stoffresten machen lässt und wie ihr bei mir einen Nadelbrief (What else…?) gewinnen könnt.

Stoffreste sammle ich schon lange. Manchmal freue ich mich, wenn ich für eine Innentasche oder einen Nadelbrief darauf zurückgreifen kann; manchmal wird mir die Sammelei wiederum fast zu viel… Dennoch: Aus Stoffresten lässt sich viel Schönes zaubern. Zu meiner neuen Sammelleidenschaft gesellt sich nun die Garnrestebox dazu. Hier hinein gebe ich alle abgeschnittenen Fadenreste, die beim Sticken und Nähen so anfallen, und glaubt mir, das läppert sich!

Auf die Idee mit den Garnresten hat mich Kasia gebracht, bei der ich im Februar einen Nähmal-Workshop belegt hatte. Sie hat mir gezeigt, wie ich Garnreste weiterverwerten kann. Diese Idee habe ich nun genutzt und für das folgende Projekt in Herzen umgewandelt.

Ihr braucht Garn- und Stoffreste in einer oder mehreren beliebigen Farben, wasserlösliche Folie und eine Nähmaschine mit versenktem Transporteur.

Die Garn- und Stoffreste legt ihr je nach Wunsch und Auswahl zwischen zwei ausreichend große Stücke wasserlöslicher Folie. Die Folie sollte um die „Garnfüllung“ etwas Platz haben, und die Füllung muss ausreichend dick sein – ein paar Fäden reichen also nicht, da müsst ihr schon was reinpacken!

Dieses „Sandwich“ legt ihr nun unter eure Nähmaschine. Der Transporteur ist dabei versenkt, so dass ihr gut freihand maschinensticken bzw. nähmalen könnt. Nun fahrt ihr mehrmals eure gewünschte Form (bei mir für Muttertag das Herz) mit eurer Maschine ab und malt auch mehrfach quer über die entstandene Herzform.

Wenn ihr ein paar Mal eure Form genähmalt und ausgefüllt habt, schneidet ihr euch die Form passend zurecht. Die überstehende Folie und die weiteren Garnreste können endlich dem Abfall überlassen werden (kicher). Nun geht es ab unter lauwarmes Wasser, damit sich die Folie auflöst. Das dauert nicht lang, aber ihr solltet sichergehen, dass wirklich die komplette Folie aufgelöst ist und keine klebrigen Rückstände zurückbleiben.

Und so schaut das Herz im Anschluss aus – trocknen lassen und fertig:

Wenn es so auf dem Tisch liegt, sieht es recht stabil aus, doch der Schein kann trügen. Je nach Garn- und/oder Stoffmenge ist es ein fragiles Gebilde. Schaut mal, wie das Herz wirkt, wenn ich es gegen das Licht halte:

Natürlich habe ich direkt ein paar Herzen mit unterschiedlichen Farb- und Stoffresten (für Stoff: einfach die Reste sehr klein schneiden) erwerkelt. Sie eignen sich ideals als kleiner Anhänger an ein Sträußchen oder als Beigabe einer Grußkarte. Und ein Herz durfte natürlich weiter zum Nadelbrief (What else…?) verarbeitet werden – und diesen könnt ihr heute bei mir gewinnen:

Aus vornehmlich weißen Garnresten sowie zwischen zwei Schichten transparentem Klebefilm eingepacktem Papier (es kommt ja noch mit Wasser in Berührung) habe ich dieses „gelbe Blumen“-Herz erwerkelt. Ich mag den Widerspruch der Wörter mit dem restlichen Herz. Das sieht doch mit eingearbeitetem Papier richtig schick aus, oder?

Anschließend habe ich für das schicke Herz schicken Stoff im Fundus gesucht. Ein haptisch sehr feines silbernes Kunstleder durfte Grundlage werden.

Das Satinband sowie das Innenleben des „Nadelbriefchens à la nahtlust“ besticht in Grau. Schlicht, aber elegant!

Mir gefällt dieses Nadelbriefchen sehr gut, es ist mal wieder völlig anders als die anderen „Anderen“ (lach).

Und wenn ihr dieses unverblümte „gelbe-Blumen-Nadelbriefchen“ nun für euch oder vielleicht sogar für eure Mutter gewinnen wollt, müsst ihr nur unter diesem Blogpost einen Kommentar hinterlassen. Stichtag ist kommenden Sonntag, 22. April. Der Zufallsgenerator (jeder Name bekommt eine Nummer) entscheidet, und dann werde ich euch rechtzeitig vor Muttertag den Nadelbrief per Post zukommen lassen! Viel Glück! Und wer kommentieren, aber nicht gewinnen mag, darf dies gerne auch tun und soll die Nicht-Gewinnabsicht bitte mit vermerken. Danke!

Pssst: Gewinnen könnt ihr über eine andere Aktion auch und zwar ein tolles Stoffpaket über den OZ-Verlag! Denn für die Zeitschrift Anna habe ich diverse Muttertagsherzen genäht.

Diese sind in der aktuellen Ausgabe (5-2018) zu finden. Die sind doch reizend, oder nicht?

Wer auf dem OZ-Blog einen Gruß dalässt, kann Stoffe gewinnen. Alle Details dazu findet ihr auf dem Blog. Auch hierfür: viel Glück!

Verlinkung: Creadienstag HoT #12giftswithlove im April

 

17 comments

  1. Oh ist das wieder toll. Ivh hinke muttertagstechnisch noch hinterher. Aber du hast ja so recht. Ist bald. Als bekennender Nadelbrieffan muss ich natürlich ins Lostöpfchen hüpfen. *hüpf* so schön diese elegante Version. Herzlichen Glückwunsch zur Kooperation mit dem Verlag. Da schau ich natürlich gleich rein. Viele liebe Grüße maika

  2. Liebe Susanne,
    ich bin selbst Mutter meine Mutter ist schon Jahre tot. Sie starb mit 87 Jahren.
    Aber ich bekomme jedes Jahr von den Kindern etwas zum Muttertag.
    Die Idee ist aber was besonderes und wünsche dem Gewinner schon jetzt viel Freude damit.
    Mit lieben Grüßen Eva

  3. Eine tolle Idee. Ich beschenke regelmäßig zum Muttertag verwaiste Mütter aus dem Sportverein. Sie freuen sich immer sehr. Deine Idee werde ich auf jeden Fall nachmachen und habe ab sofort auch so eine Fadenbox ;-)))
    Liebe Grüße,
    Gabi

  4. Tolle Idee für Garnreste. Ich mochte diese kleinen bunten Haufen schon immer und jetzt weiß ich auch was ich damit anstellen kann.
    Danke fürs Teilen und natürlich hüpf ich gerne ins Lostöpfchen für einen deiner legendären Nadelbriefchen :-)).
    Liebe Grüße, Martina

  5. Wie toll ist das denn?! Und ich, die sonst immer alles aufhebt, weil man´s ja doch vielleicht noch mal gebrauchen kann, hab die Reste immer weggeworfen… Geniale Idee, die mich mal wieder absolut inspiriert.
    Liebe Grüße von mir!
    Solveig

  6. Meine Mutter ist leider seit bald fünf Jahren tot. Aber da ich auch Mutter bin, versuche ich einfach mein Glück, dieses stylische Nadelheft für mich zu gewinnen. Das könnte ich nämlich sehr gut gebrauchen.
    Vielen Dank für die tolle Verlosung.

    Herzliche Grüße
    Claudia Z.

  7. Liebe Susanne,
    das ist ja auch eine super Idee und sieht sehr, sehr schön aus.
    Ach, und Du verlost auch noch so etwas Schönes. Toll!
    Bei mir gibt es auch ein Glas mit vielen Fäden. Da finden sie
    ja vielleicht jetzt auch einmal eine Verwendung.
    Sei ganz lieb gegrüßt
    Monika

  8. Oh ist das schön!!! Bitte, bitte, liebe Glücksfee, ich gewinne doch sonst nie…
    Aber sag mal, liebe Susanne, wo gibt es denn wasserlösliche Folie??? Das hört sich RICHTIG genial an!
    Liebe Grüße Andrea

  9. Liebe Susanne,
    Deine Herzen sind ja fragile Schönheiten! Das Nadelbriefchen würde ich auch gern gewinnen, es ist wirklich eine besondere Komposition.
    Muttertag ist bei uns zwar nur in Afrika, (sagte meine Mutter schon immer dazu, weil sie die Institution dieses einen Tages blöd fand und so geht es mir jetzt auch,) aber mir deswegen die Möglichkeit entgehen zu lassen… ich hüpfe trotzdem in den Lostopf
    Dankeschön und liebe Grüße
    Nina

  10. Das ist ja eine wundervolle Idee!
    In Hinblick auf die obigen Stoffherzen: das geht doch sicher auch auf einfarbigen (Rest)Stoff oder meinst du, dass sich das dann alles verwurschtelt? Vielleicht mit etwas sprühkleber vorher?
    Jedenfalls eine alkerliebste Idee!

    Und das Nadelkissen? Ich hätte es so gerne! Für mich schaffe ich selten etwas zu nähen….

    LG ella

  11. Bei dir sind immer tolle, neue Ideen zu entdecken – so die wasserlösliche Folie, die das Fadenvernähmalen möglich macht. Gefällt mir total gut!
    So schön ich dein Nadelbriefchen auch finde, aber ich brauche keines und eine Mama habe ich leider auch nicht mehr…
    Liebe Grüße Ulrike

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