Ach, was liebe ich diesen Reichtum an unterschiedlichen kreativen Ausdrucksformen, die ihr für euer ganz eigenes Landschaftsjahr nutzt und mir zum Bestaunen zeigt! Danke für Texte, Zeichnungen, Mixed Media, Stoffe, Drucke, Collagen und und und! Ich finde ja immer, dass ich mich mit so einer Challenge selbst reich beschenke, denn ich darf all die wunderbaren Arbeiten von euch sehen! Danke! Das Padlet füllt sich bereits – wie schön!
Heute geht es um das Thema “Spur” – auch ein ganz besonderer Impuls, wie ich finde.
Hier die Fragen aus dem PDF dazu:
Reflexionsfragen:
Welche Spuren möchtest du hinterlassen, bewusst oder zufällig?
Wo erkennst du Spuren anderer in deinem Leben oder Tun?
Wann ist es Zeit, eine Spur zu verwischen oder neu zu setzen?
Kreative Fragen:
Wie kannst du Spuren erzeugen, überlagern oder verwischen?
Welche Materialien nehmen einen Abdruck besonders gut an?
Wie könnte eine unsichtbare Spur dargestellt werden?
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Ich habe bei Spuren als erstes an die Spuren gedacht, die sich hier im Urlaub in Südfrankreich ergeben haben: Ich war vor vielen vielen Jahren hier zu einem fünfwöchigen Sprachkurs. Dann vor einigen Jahren nochmals mit Mann und Kleinkind auf Tagesausflug und nun mit Mann und Fast-Teenager für gut eine Woche. Alle Besuche waren besonders, und immer hat mir diese Stadt und ihre Umgebung Spuren geschenkt: Spuren der Beeinflussung aus Kunst, Leben und Gesellschaft. Spuren der Gemeinsamkeit und der Alleinzeit. Spuren der Sprache und Kultur.
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Einen Teil dieser Spuren aus dem Urlaub dieses Mal habe ich in meiner kleinen Collage festgehalten: Schrift von einem Papiertütchen einer sehr genialen Papeterie aus der Straße nebenan. Gaze als Symbol für ein Stück Putz, das von der Decke in unserer Wohnung fiel (das hinterließ einige Spuren hier auf dem Boden, kann ich euch sagen!). Teebeutelpapier von den morgendlichen Schwarzteetassen, die ich in Ruhe genießen konnte. Ach. Und so viele “Spuren” in Form von Eindrücken nehme ich mit nach Hause – und ja: Heimat braucht mich (irgendwie halt doch).
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Auch mein #poetryreduced ist geprägt von (Wort)Spuren des Urlaubs – die Pause von Beruf und Alltag hinterlässt Stimme und Gleichmut. Das finde ich gut.
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Ich bin gespannt, was ihr alles entdeckt und hinterlasst an Spuren. Ich kehre jedenfalls mit großer Dankbarkeit aus dem Urlaub zurück.
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Diese Tage haben definitiv Spuren hinterlassen und die Idee, in ein paar Jahren hier mal von O bis O (Oktober bis Ostern) die Zeit zu verbringen. Hach! Wünsche!

Liebe Susanne, welche wunderbaren Spuren du gefunden und gestaltet hast. Eindrücke, die als Spuren bleiben, denen wir immer wieder nachgehen können, finde ich sehr schön. Auf dass Stimme und Gleichmut sich ein Stück weit in Alltag und Beruf tragen lassen und dort eine breite Spur ziehen.