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6/17 – Karl Wilhelm

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Ja, dieses Schachtelthema hat vermutlich bei ein paar von uns Kopfzerbrechen verursacht. Offen gestanden habe ich mir am Anfang auch lange überlegt, wie “Karl Wilhelm” bei mir sein könnte oder sollte. Am Ende war es dann ganz einfach…

Meine Schachtel kommt als Art Schatzkästchen, Erinnerungsbox oder vielleicht sogar Schrein oder Altar daher. Denn beim Öffnen (und ich bin sehr stolz auf meinen tollen Öffnungsmechanismus…lach) zeigen sich ein paar “Reliquien” der Zeit mit Karl Wilhelm: der Anfang eines Briefes an den Liebsten (ob er je verschickt wurde…?) sowie eine kleine Haarlocke von ihm (in diesem Fall habe ich meinen Liebsten übrigens nicht herangezogen, sondern selbst eine Strähne geopfert und zurechtgestutzt…).

Auf diese Umsetzung bin ich gekommen, als ich in meinem “alten-Foto-Fundus” nach einem Bild eines Karl Wilhelms gesucht habe. Ich bin auf diverse alte Fotografien von Männern gestoßen, aber nichts hat mich angesprochen. Und dann fand ich dieses Foto eines Paares aus dem Jahr 1934 (laut Rückseite). Wie wunderschön und glücklich sie aussahen! Ich musste an ihre Zeit denken und was ihnen noch bevorstehen könnte oder würde. Und so ergab sich ein Gedanke nach dem anderen und führte zum kleinen Streichholzschachtelschrein.

Ob Karl Wilhelm im Krieg gefallen ist, die Beziehung auseinanderbrach oder der Inhalt der Box als Erinnerung an eine lange und intensive Liebe und gemeinsame Zeit verwahrt wurde, kann sich jeder nun selbst überlegen und seine Gedanken dazu machen.

Ich werde den Namen Karl Wilhelm wohl nun immer mit dieser Schachtel und vor allem mit diesem schönen Foto in Verbindung bringen. Übrigens werde ich Schachtel mit Foto als “Gesamtwerk” betrachten, auch wenn das Foto viel zu groß ist, um es in die Schachtel zu packen. Aber ich bringe es auch nicht übers Herz, das Foto zu falten. Na, vielleicht mache ich noch eine Farbkopie und lege diese dann gefaltet zu Karl Wilhelm…

Verlinkung: a-Streichholzschachtel-a-Week Freutag

14 comments

  1. Was für eine zauberhafte Idee, liebe Susanne! Deine kleine Schachtel ist allerliebst und wunderbar stimmig. Die alte Schrift, die Haarlocke und das Herzchen.. hachz! Auch Dein Karl-Wilhelm samt Gattin passt herrlich dazu. Man möchte direkt eine Geschichte dazu ersinnen 😉 Ganz liebe Grüße, Nicole ((im Fieberwahn – mich hat es jetzt auch erwischt!)

  2. Wunderbar deine Schachtel, die Schrein-Idee und auch deine tiefsinnigen Gedanken dazu mag ich. Das mit der gefalteten Fotokopie ist vielleicht ein Kompromiss, falls Foto und Schachtel doch mal auseinander geraten sollten. Lieben Gruß Ghislana

  3. ich bin total verschossen in deine schachtel – so liebevoll gestaltet und so fein ausgeführt! karl wilhelm und seiner liebsten hast du jetzt ein wunderschönes denkmal gesetzt!
    ich brüte auch noch über karl wilhelm…
    liebe grüße und ein ganz schönes wochenende,
    mano

  4. Wow!!! Meisterhaft gelöst!!! Wer hat bloß dieses Thema aufgebracht?? Deine Umsetzung ist jedenfalls genial und die Enkel der beiden- hoffentlich haben/hatten sie welche- würden sie sicher lieben. Viele liebe Grüße maika

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