Das Jahr der Landschaften: Stille (28/52)

Die Stille ist etwas ganz famoses. Ich werde klein, denke groß, atme ein und aus, werde ruhig, werde unruhig. Stille kommt mit so vielen Gesichtern und Launen und lässt mich jedes Mal sehr ehrfürchtig zurück. Was Stille nicht alles kann – famos! Finde ich jedenfalls. Wie geht es euch mit dem Wochenimpuls “Stille” so?

Doch zunächst wieder das Wichtigste zu dieser Woche:

Alle Infos zum Jahr der Landschaften.
Link zum Padlet als Dokumentation unserer kreativen Ergebnisse und als gegenseitige Inspiration.
Das PDF zum Thema Stille findet ihr hier.

Reflexionsfragen:
Wann suchst du Stille, und wann vermeidest du sie?
Was hörst du, wenn alles andere verstummt?
Wie wirkt Ruhe auf dich?
Kreative Fragen:
Wie lässt sich Stille sichtbar machen?
Welche Materialien wirken leise oder zurückhaltend?
Wie ließe sich Klang darstellen, der gerade verstummt ist?

Stille macht sich für mich sichtbar, indem alles andere zurücktritt. Ich werde meist klein und demütig, fühle mich auch mitunter ohnmächtig in dieser Welt. Demut und Ohnmacht sind ganz wunderbare deutsche Wörter, finde ich. Und zugleich sind sie nicht nur kleinmachend oder negativ für mich besetzt.

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Meine Stille im textilen Kontext kommt deshalb als große Fläche mit kleinem Ich daher. Stille gibt mir Raum. Und dieser ist sehr willkommen.

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Als #poetryreduced ist Stille eine Nicht-Antwort und zugleich Antwort. Was höre ich, wenn wir genau hinhören? Wenn die Sinne mich in die Stille fallen lassen? Schöne Gedanken und für mich ein ganz großartiges Thema.

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Happy Stille diese Woche!

frau nahtlust

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