Nach viel Idyll und wunderbaren Sonnentagen über das lange Wochenende reißt die Zerrissenheit das Idyll entzwei…. Jedenfalls geht es diese Woche um diese wunderbare – vermutlich vor allem innere – Landschaft, und auch äußere Landschaften sind von Zerrissenheit geprägt. Ich darf da nur an die Geschichte unseres eigenen Landes zurückdenken….. Ihr werdet also gewiss wieder ganz wunderbare Beiträge schaffen und kreieren, und ich freue mich darauf!
Zunächst wieder das Wichtigste zu dieser Woche:
Alle Infos zum Jahr der Landschaften.
Link zum Padlet als Dokumentation unserer kreativen Ergebnisse und als gegenseitige Inspiration.
Das PDF zum Thema Zerrissenheit indet ihr hier.
Reflexionsfragen:
Wo fühlst du dich hin- und hergerissen?
Welche Gegensätze in dir dürfen nebeneinander bestehen? Ab wann
reißen sie?
Wann hilft dir Spannung, klarer zu werden?
Kreative Fragen:
Wie kannst du Gegensätze oder Brüche darstellen?
Welche Materialien lassen sich zerreißen und welche verbinden, ohne ihren
Bezug zu verlieren?
Wie ließe sich Spannung visuell oder haptisch erfahrbar machen?
Ich habe mich mit Materialien und Verbindungen beschäftigt. Zerreißen lassen kann ich wunderbar Packpapier (zuvor mittels Momigami-Technik weich geknetet), und natürlich Gaze ist auch ganz wunderbar zerrissen zu verwenden – eine herrliche Textur und ein herrliches Bild. Verbinden kann ich die beiden zerrissenen Materialien mit Stickgarn und dazu noch mit Farbe, um ein wenig Einheitlichkeit trotz aller Ruptur einzubringen.
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Innerlich beschäftige ich mich viel mit Zerrissenheit – meiner eigenen immer wieder bei Themen und beruflich mit denen meiner Coaching-Klienten. Die bringen auch immer wieder ihre eigene Zerrissenheit ins Spiel. Ein wichtiges, wenngleich auch nicht immer leichtes Thema.
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Als #poetryreduced habe ich den Text leicht zerrissen zwischen eine dünne Linie Tusche gepackt. Kaum sichtbar und doch spürbar steht der Text sich gegenüber.
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Euch eine gute Woche – möglichst ohne Ruptur und mit viel “am Stück”.
