Wie neulich bereits geschrieben ist Lila überhaupt nicht meine Farbwelt. Da fühle ich mich farblich sehr unwohl bei. Und doch haben wir Lila als Monatsthema im September beim MittwochsMix. Hilft also nix. Bestimmt hat sich Michaela da etwas einfacher getan….muss ich gleich mal rüber auf den Blog spickeln….
Jedenfalls gibt es bei mir heute eine Collagen-Show… Ich habe für mein Leporello sechs Collagen gefertigt und dabei das Prinzip monochrom ähnlich vernachlässigt wie beim Neon und stattdessen eine zurückhaltende weiß/beige-Grundlage genutzt und dann mit Seidenpapier lilafarbene Akzente gesetzt.
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So kann ich die Collagen gut “aushalten”.
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Die Seidenpapiere habe ich selbst hergestellt und zwar mittels Akua-Farben, die im Sommer hier eingezogen sind. Ganz warm werde ich noch nicht damit, da sie sich doch ganz anders verhalten als Acrylfarben. Sie sind zum einen schon mal sehr ergiebig. Da muss ich mich mengenmäßig umstellen. Das ist grundsätzlich positiv, doch überfordernd, wenn man direkt etwas zuviel in den Topf gegriffen hat.
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Dann trocknet die Farbe lange nicht so schnell wie Acryl. Auch grundsätzlich positiv, gerade beim Gellidruck oder Tiefdruck.
Was mir jedoch überhaupt nicht gefällt, ist, dass sich beim Seidenpapier und normalem Druckerpapier die Farbe immer wieder löst beim Anfassen. Da habe ich bei Berührung auch nach Tagen noch lila Finger und dann unschöne Abdrücke auf anderen Papieren. Ich weiß nicht, ob das mit der Saugfähigkeit oder Nicht-Saugfähigkeit des genutzten Papiers zusammenhängt oder mit was anderem, aber das nervt ganz schön. Selbst nach einigen Tagen kann ich über die Farbe mit den Fingern streichen, und die Hände sind lila. Total doof. Habe ich da was falsch gemacht? Ist das bei Akua typisch?
Bei Papieren, wo ich aus Versehen einen dicken Farbauftrag hatte, war zudem eine sehr unschöne ölige Schattierung um den dickeren Farbauftrag zu sehen. Das suppte richtig durch mit einem Ölfilm. Ich vermute, da hatte ich zu wenig die Farbe vorher im Topf gemischt, doch gebt auch da gerne mal Bescheid, falls ich da was grundlegend falsch mache. Tipps also herzlich willkommen!
Jetzt habe ich noch eine ganze Menge Papiere in Lila und sechs fertige Collagen für mein Leporello. Die Gestaltung des Leporellos ist als nächstes dran, und dann kann ich euch kommende Woche vermutlich das fertige September-Büchlein zeigen. Und was ich an den anderen Mittwochen mache, weiß ich noch nicht. Vielleicht nochmals kleine Schachteln mit lilafarbenen Akzenten? Na, mal schauen….
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Happy Mittwoch!

Ich habe gerade schon nebenan bei Insta geschrieben, dass es normal ist bei Akua. Es sind Farben auf Sojaölbasis, etwas komplett anderes als Acryl. Sie trocknen nicht, sie härten aus, deshalb funktionieren sie am besten auf saugfähigem Papier. Seidenpapier geht eigentlich überhaupt nicht, das wird nie trocken… Hätte ich dich warnen müssen?
Ein ganz dünner Farbauftrag reicht aus und etwas Geduld braucht man auch, besonders um sich daran zu gewöhnen.
Trotzdem sind deine Collagen superschön! Und so richtig begeistert bin ich von lila auch nicht, aber im September gehts… da blühen die passenden Blumen.
Schönen Mittwoch wünsche ich!
Michaela
Ah! Das wusste ich tatsächlich nicht, also eher Aquarellpapiere? Da muss ich dann weiter experimentieren. Danke dir für deine Antwort, Michaela. Für das Leporello habe ich die normalen 80g-Papiere jetzt mit acryl medium aufgeklebt und zusätzlich oben eine Schicht draufgesetzt. Ich hoffe, dass sich damit dann der Abrieb erledigt hat. Nun gut. Ich lerne. DAnke dir! LG. Susanne
Deine Collagen gefallen mir richtig gut, liebe Susanne. Gerade die ruhige Weiß-Beige-Basis und die gezielt gesetzten lilafarbenen Akzente wirken sehr harmonisch und geben den Collagen eine schöne Spannung. Ich mag, dass das Lila nicht alles dominiert, sondern dadurch umso wirkungsvoller hervortritt. Liebste Grüße Nicole