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Qualle (33/52)

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So langsam finde ich zur Erleuchtung. Schön, gell?! Mit Erleuchtung meine ich, dass alles, aber auch wirklich alles eine coole Inspiration sein kann für eine ganz famose Umsetzung. Ob konkret oder abstrakt, abstrus oder gefällig. Wer sich auf das Thema einlässt und offen ist, findet einen Zugang. Vielleicht braucht es ein paar Kreativitätstechniken mehr oder weniger, doch irgendwann fällt der Groschen – oder, um beim eher fischigen Thema zu bleiben, es fällt einem wie Schuppen von den Augen, und man findet seine Umsetzung. Darüber könnte ich nun ewig weiterschreiben, Ansätze und Kreativitätstechniken aufzeigen und mich darin verlieren….

Doch zurück zum Thema der Woche beim großen nahtlust Nadelbrief-Jahr 2019 (what else…?). Das lautet nämlich Qualle und schien zu derSorte Them zu gehören, die mich aufgrund meiner Abneigung zu den Tieren überhaupt nicht anzusprechen schien. Igitt. Quallen. Wer will sich damit auseinandersetzen, geschweige denn, so ein Wabbelthema umsetzen?

Und doch: Bei der Suche nach Quallenbildern bin ich tatsächlich über erstaunlich Ästhetisches gestoßen. Wunderhübsche Fotos und zum Teil Videos habe ich mir angesehen, die einzelne Quallen oder Quallenscharen zeigten. Mit ihren fast durchsichtigen Körpern, ihren Art Adern und ihren Fangarmen. Wie sie im Wasser schweben und sich tänzergleich fortzubewegen scheinen. Wirklich bewundernswert. Dieser Aspekt vertrieb ein wenig meine Abneigung der sonstigen Gruseltierchen im Wasser oder vertrocknet am Strand.

Jetzt habe ich bislang wenig zum Nadelbrief selbst erzählt, dafür viel über meine Ideenfindung, aber vielleicht interessiert euch das ja auch. Kurzum: Ich wollte die Ästhetik der Quallenfortbewegung im Wasser aufgreifen und habe deshalb Quallen mit Mullband und diversen Garnresten „nachgebaut“.

So schweben sie im Wasser. In Harmonie. Tänzerisch. Pure Ästhetik. (Oder so der Gedanke….ob nun der Nadelbrief ästhetisch geworden ist oder nicht, überlasse ich in der Beurteilung euch….hihi)

Ein Text für innen habe ich auch gefunden, den ich prompt auf einer Seite falsch herum transferiert habe (argh!!)….

Fertig ist das Nadelbriefchen zur Qualle. Wie ist denn eure Meinung zu diesen Tierchen? Eher ansprechend-ästhetisch oder eher abschreckend-glibberig?

Verlinkung: Freutag / Das große nahtlust Nadelbrief-Jahr

8 comments

  1. Ja!!! Das ist total Qualle. Umwerfend umgesetzt! Toll! Ich finde diese Tiere auch sehr beeindruckend und wunderschön- im Aquarium. Da ist es ja wohl auch eine Kunst, ihnen genau das zu geben , was sie brauchen. Im Meer muss ich ihnen allerdings nicht begegnen…. bitte schwimmt möglichst weit weg vom Strand…. 🙂 auf deinem Nadelbrief bin ichaber sehr beeindruckend, wie es dir gelungen ist, das Quallige einzufangen. Auf Mullbinden wäre ich wohl nicht gekommen. Toll. Viele liebe Grüße maika

  2. Wunderschön. Am Strand rum liegend finde ich sie glibberig und eklig. Aber dort wo ich sie beim schwimmen beobachten kann oder auch auf Fotos finde ich sie grandios, bezaubernd, ästhetisch.
    Die Umsetzung ist dir super gelungen, die Quallen mit den unterschiedlichen Fäden begeistern mich.

  3. Ach, wo ist im Wasser schon oben und unten, wenn man tief drin als Qualle schwimmt
    Tolle Idee! Quallen sind ganz schön beeindruckend, genau wie Deine Umsetzung.
    Liebe Grüsse
    Nina

  4. Ich finde, dass Quallen völlig zu unrechte total unterschätzte Organismen sind. Sie sind geheimnisvoll und von magischer Schönheit.
    Mir gefällt Deine Interpretation zu diesem Thema mal wieder unglaublich gut.
    Herzliche Dir,
    Ev

  5. Liebe Susanne,
    ich finde ja auch, dass die Quallenfotos wirklich ästhetisch sind… und lustigerweise hat mein Nadelbriefchen ähnliche Ansätze wie deines und doch ganz anders *lach*! Mal schaun, ob ich es am Wochenende endlich fertig bekomme!
    Deines ist auf jeden Fall wunderbar geworden!
    LG
    Christiane

  6. Quallen im Meerwasseraquarium fand ich total schön. Wenn sie neben mir schwimmen eher nicht…. Die Mullbindenquallen finde ich in ihrer Dreidimensionalität sehr gelungen und unheimlich schön!
    Ich habe schon sehr schöne Quallen in Patchworktechniken gesehen – und irgendwann nähe ich welche (wenn mich hier der typische deutsche Sommer endlich meine Arbeit zu Ende bringen lässt!!!)
    Liebe Grüße
    Ines

  7. Unermüdlich in deinen „Kreativitätsexplosionen“ bist du, liebe Susanne! Ich schwächel grad…
    Sehr lustige Idee, deine Mullbindenquallen …
    Bis bald! 🙂
    Liebe Grüße Andrea

  8. Es sind doch wunderschön anzuschauende, komplexe Lebewesen ( gut, direkten Kontakt von Mensch zu Qualle sollte man meiden, ist nicht angenehm ). Gerade Kinder sind immer wieder von ihnen fasziniert und wir haben sie immer wieder gestaltet. Deine Version finde ich sehr originell.
    Sonntagsgrüße!
    Astrid

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