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Make Ink: Buchtipp

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Buchrezension* / Ein neues Buch ist auf dem deutschen Markt erschienen, das sofort meine Aufmerksamkeit gewonnen hat. Es handelt sich um Make Ink von Jason Logan, das diesen Monat beim Haffmans & Tolkemitt-Verlag erschienen ist.

Ich kenne das englische Original nicht, aber die deutsche Übersetzung ist wunderbar umgesetzt, und es ist eine wahre Freude, durch das Buch zu blättern.

Von Verlagsseite aus heißt es über das Buch: „Der Kanadier Jason Logan, Künstler und Illustrator u. a. für die New York Times, geht in Hinterhöfe, Parks und Industriebrachen, sammelt dort z. B. Blätter, Beeren, verrostetes Metall, Zigarettenstummel und kocht aus diesen Resten der Natur und Zivilisation natürliche Tinten, die er über sein kleines Unternehmen, die Toronto Ink Company, weltweit an Fans verkauft. In diesem Buch weiht der Sachensucher uns in sein Handwerk ein und zeigt, wie jeder in seiner eigenen Küche wundervolle Tinten zum Schreiben, Illustrieren und Malen brauen kann.“

Make Ink bezeichnet sich als Leitfaden zur Herstellung natürlicher Tinte und untergliedert sich in die Kapitel Tinte Finden / Tinte Machen / Tinte Testen. Das Buch ist eine Mischung aus Inspiration, Anleitung, Wissensvermittlung….es bietet unglaublich viel, und ich bin bei weitem noch nicht fertig mit Lesen.

Allein das Kapitel rund um Tinte Machen weckt mein Interesse, mich selbst einmal an der Tintenherstellung zu versuchen, und es scheint mir bei einigen Farben wie Gelb mit Kurkumapulver oder Blau mit Kupferschnipseln recht einfach machbar zu sein – zumindest vermittelt mir das Buch diesen Eindruck. Den tatsächlichen Beweis muss ich aus Zeitgründen leider noch schuldig bleiben.

Die Fotos zu den Farbkapiteln wie Schwarz, Schwärzer, Rot, Blau oder Weiß sowie die passenden Zitate, die zu Beginn der Kapitel stehen, tun ihr Weiteres, dieses Buch zu einem Lesegenuss zu machen.

Für mich als „Tintenlaien“ finde ich die Chronik der Tinte super spannend zu lesen, ebenso hilfreich ist das Glossar von Alaun bis Tatsächlich Purpur. Auch enthält das Buch einen (wenn auch kurzen) Verweis auf Shops, über die man das Zubehör kaufen kann – auch in Deutschland.

Kurzum: Ich lese und blättere sehr gerne in diesem Buch und freue mich, dass ich dieses Wissens- und Inspirationswerk meiner Bibliothek hinzufügen darf.

*Das Buch Make Ink von Jason Logan wurde mir vom Haffmans & Tolkemitt-Verlag freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt – vielen Dank dafür. Hinweis 1: Alle in diesem Blogbeitrag abgebildeten Fotos stammen aus dem Buch. Hinweis 2: Meine Meinung dazu ist, was der Name verspricht: meine Meinung.

Verlinkung: Andreas Monatsthema im Oktober

5 comments

  1. Schon bei den wenigen Illustrationen in Deinem Beitrag hattest Du mich. Dürfte sogar was für meine Söhne sein, die ein klein wenig mehr von Chemie verstehen bzw total gerne machen. Ich hab noch so eine schöne Glasfeder, leider lange nicht benutzt. Das wäre perfekt. Von meinen Söhne weiss ich auch, dass man viele chemische Zutaten über Apotheken bekommt. Jetzt fehlt nur noch das Buch und damit die Anleitung. Danke für Deinen Tipp.
    Liebe Grüße
    Nina

  2. Wer mich demnächst sieht, wie ich in Mülleimern und Papierkörben herum stochere, sollte mich nicht für die halten, von der sie denken, dass ich es wäre.

    Beste Grüße
    ela

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