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Kalligraphie (40/52)

4. Oktober 2019
Uiuiui. Kalligraphie. Ein zugleich herrliches und schreckliches Thema. Denn ich liebe alles Handschriftliche und die Möglichkeiten der kalligraphischen Vielfalt – von absoluter Perfektion bis zum freien Stil. Allein – und hier kommt das Schreckliche: Ich kann es leider so gar nicht. Also die Perfektion sowieso nicht, und auch beim freien Stil kann ich nicht viele Punkte einsammeln.

Mein Handschriftliches sieht doch immer irgendwie etwas „messy“ aus, finde ich (übrigens nicht wundern, wenn die Fotos leicht verschwommen wirken; die Linse hatte wirklich Schwierigkeiten, sich auf irgendwas zu fokussieren….ähem). Ein richtiges Schriftbild, egal wie frei, mag mir nicht gelingen. Da will ich unbedingt mal noch ein paar Kurse belegen, um zu lernen und besser zu werden.

Bis ich einen anderen Können-Zustand erreiche, muss es eben weiterhin etwas messy sein. Dafür wird meine Krakelschrift überlagert von Hinweisen, wie es in Schriften exakt zugehen kann. Mit Schwunglinien, Richtungsvorgaben und Beispielbuchstaben.

Den Druck habe ich aus einem Kalligraphie-Buch entnommen und transferiert. In Summe tummelt sich allerhand und wird mitunter durch Nachnähmalen betont.

Auch innen geht die Über- und Nebeneinanderlagerung von „exakt“ und „oweh“ weiter.

Insgesamt nicht mein bestes Nadelbriefchen, finde ich. So richtig zufrieden bin ich nicht. Aber so ist es eben. Auch immer gut zu wissen, wo der Raum für Verbesserungen und fürs Lernen noch riesig ist (öhm…..).

Verlinkung: Das große nahtlust Nadelbrief-Jahr / Freutag

6 comments

  1. Das Kaligraphie Buch habe ich gleich wiedererkannt. Dieses Schönschreiben ist ja immer mal wieder modern, als die Welle Anfang der 90er schwappte, habe ich mich auch versucht, aber ich bin auch nicht so der Perfektionist, dabei ist es so wichtig, in welche Richtung man zieht, ansetzt, die Feder hält…
    Deine Kombination ist Dir aber sehr schön gelungen!
    Liebe Grüsse
    Nina

  2. Liebe Susanne,
    ich finde, Deine Kalligraphie Ergebnisse lassen sich sehen. Sehr schön auch mit der Überlagerung der Anleitungen.
    Mir gefällt auch die Kombination mit der Handschrift. Ein schönes und passendes Nadelbriefchen.
    Liebe Grüße
    Monika

  3. Liebe Susanne, man kann ja nicht alles können… du kannst ja eh schon so viel!!! Außerdem finde ich deine Handschrift gar nicht messy. Ich mag meine eigene übrigens auch nicht so sehr… darum tippe oder stempel ich lieber. Also, dein Nadelbrief kann sich durchaus sehen lassen!!!
    Liebe Grüße Andrea

  4. die mittlere seite finde ich sehr gelungen, die außenseiten sind mir tatsächlich auch zu verwirrend. und ja, man muss nicht alles perfekt können. diese feinziselierte schönschreiberei finde ich auch bei anderen oft ganz toll, aber ich bin da eher der kritzeltyp und teste mich lieber mit meiner eigenen schrift aus.
    liebe grüße
    mano

  5. Das mit der krakeligen Handschrift kenne ich nur zu gut… seit vielen Jahrzehnten tippe ich fast nur noch, zuerst noch auf Schreibmaschine, dann auf der Tastatur.
    Aber mit gefallen Deine Lösungen sehr gut! Was mir hilft: es gibt Schreibgeräte, die das „Nichtkönnen“ etwas überspielen, wie beispielsweise eine Cola-Pen oder auch eine der Automatic-Pens. Da erhält man zwar mit Übung auch mehr oder weniger gute Ergebnisse, aber alle Schriften sehen irgendwie interessant und experimentell aus.
    Liebe Grüße schickt Sabine

  6. Liebe Susanne,
    ich mag dein Kalligraphienadelbriefchen sehr! Es ist wieder wunderschön geworden. Ich hänge ja gerade etwas hinterher…
    Übrigens: Ich ahbe mir deinetwegen eine alte Schreibmaschine zugelegt. Ich finde deine Kombinationen mit der Schrift soooo schön, mal sehen, ob ich das auch so gut hinbekomme. Jetzt muss ich das gute Stück (es stand bei meinen Eltern auf der Bühne) ersteinmal entstauben und dann geht es los! Ich freu mich drauf!
    LG
    CHristiane

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