Stitched Shibori – Workshop mit Jude Kingshott

(kann Spuren von unbezahlter Werbung enthalten) Was war das schön am letzten Wochenende, als ich in Mannheim im Textilstudio an einem Workshop von Jude Kingshott teilnehmen konnte! Jude kenne ich bereits aus zwei vorherigen Workshops – dem Ice Dyeing-Workshop und ebenfalls einem Stitched Shibori-Workshop. Zwischenzeitlich war Jude mehrfach in Japan und ist noch tiefer in die Kunst der Indigo-Färberei und des gestickten Shiboris abgetaucht.

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Ich habe also nicht nur profitiert von drei Tagen britischem Charme, sondern durfte Erzählungen und neuen Erkenntnissen lauschen. Was für ein Gewinn! Bereits an dieser Stelle tausend Dank an Sabine und Fritz vom Jeromin-Shop fürs Organisieren und Ausschreiben des Workshops, an Brunhilde Scheidmeir für die tolle Unterstützung vor Ort (Hüterin der Küpe! – und schaut gerne nochmals in das MittwochsInterview rein, das wir letztes Jahr mit Brunhilde gemacht haben) – und vor allem natürlich tausend Dank an Jude für diese Erfahrung und die mega Wissensweitergabe!

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Der Workshop kam zeitlich für mich eigentlich recht unpassend – denn ich hatte die ganze Woche davor jeden Tag berufliches Workshop-Programm und danach auch die komplette Woche. Doch genau die Ruhe und der bewusste Prozess des Musterzeichnens, Stickens oder Wickelns/Abbindens, des Wässerns, des Färbens, des Wartens, des ggf. neuen Wässerns, des nochmaligen Färbens, des Trocknens – all das hat mir wahnsinnig gut getan und war deshalb dann doch genau passend und richtig.

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Jede von uns hat sich sechs Stoffstückchen erarbeitet. Das mag sich bei drei Workshoptagen nach nicht viel anhören, und genau in dieser bewussten und konzentrierten Prozesshaftigkeit liegt ein großer Charme. Nicht schnell, schnell, Masse und Hauptsache viel, sondern bewusst, konzentriert – vor allem, nachdem wir in der Gruppe ja alles Novizinnen waren, was Stitched Shibori in Kombi mit Indigo-Färberei betrifft.

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Meine Stoffe finde ich mega – manche gefallen mir besser als andere, und vor allem kommt jetzt noch eine weitere geduldige Phase des Lagerns, Auswaschens, Lagerns – bis die Stoffe dann wirklich “fertig” sind.

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Was nach dem Öffnen der stark geschnürten und zusammengezogenen Stoffe einen großen Charme besitzt, ist die Topographie der Stoffe. Wie kleine Landschaften zeichnen sich Hügel und Täler in Blau und Weiß ab. Das ist fast zu schade zum Wegbügeln später….

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So, nun hab ihr genug Fotos gesehen und Text gelesen. Danke für euer Interesse und schaut gerne, dass ihr selbst so einen megacoolen Kurs machen könnt – das lohnt sich so sehr! Am besten in Mannheim, am besten mit Jude und Bunhilde und am besten immer wieder!

frau nahtlust

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