Miniatur: Aufbruch (4/52)

In Woche 4 ist “Aufbruch” angesagt. Aufbruch kann so vielseitig gesehen werden, und ich habe es unter dem Aspekt des Bruchs gesehen. Dafür habe ich reichlich Stoff und Papier aufeinander genäht und anschließend Brüche, Risse, Aufgebrochenes erzeugt.

Diese Willkür im Tun und in der Ungeplantheit hat Spaß gemacht. Und es tat gut zur eher gezähmten Stille von vergangener Woche und führt gut über zum Thema der nächsten Woche: Neon rockt.

Tja, mehr gibt es gar nicht zu sagen….

Verlinkung: Das große Jahr der Miniaturen

frau nahtlust

11 Kommentare

  1. Liebe Susanne, das hast du richtig, richtig toll gemacht! Witzig, erst jetzt wird mir die andere Bedeutung von Aufbruch bewusst. Ich hatte von Anfang an nur das “weggehen” im Sinn. Mir gefällt dein Werk richtig gut und ich bewundere mal wieder, dass du es schaffst, nichts “Praktisches” herstellen zu wollen. Ich tu mir da so schwer. Ich möchte immer was mit “Endzweck” produzieren. Naja… mein Lernfeld. Und supergut gefällt mir auch das atemlos Leben mit seinen Quersprüngen!
    Liebe Grüße von Andrea

  2. An diesen Aufbruch dachte ich auch, hatte keine Idee zur Umsetzung. Dein Werk ist genau treffend. Ich mag die Umsetzung und das Spiel mit dem Zufall.
    Viele liebe Grüße Anke

  3. Wie herrlich umgesetzt, liebe Susanne – als ich Deine aufgebrochenen Stellen sah, kam mir spontan der “Aufbruch” in den Sinn, den Jäger beim geschossenen Wild vornehmen… Aber Deine “gestalteten Worte” sind da doch sehr viel feinsinniger und schau ich mir lieber an!
    Liebe Grüße
    Ines.

  4. Liebe Susanne,
    mein erster Gedanke zu “Aufbruch” war tatsächlich, dass ich mehrere Lagen farbiges Seidenpapier aufeinanderschichten und diese dann wie einen bunten Vulkan ausbrechen lassen wollte – Deine Variante mit dem Stoff gefällt mir aber so sehr viel besser!
    Deine Aufbruch-Poesie ist eine sehr feine.
    Herzliche Dir & einen schönen Tag, Ev

  5. Oh wow! An diese Form “Aufbruch ” habe ich noch gar nicht gedacht gehabt. Klasse, wie du das umgesetzt hast. Ach, das mag ich. Jede Woche eine kleine Überraschung. Viele liebe Grüße maika

  6. Woooow.. was für eine Aussage. Atemlos_leben – Quer_sprüngen_folgen. Zufall? Ungewollt? Oder eine innere Eingebung? Wie spannend, Susanne. Und dann diese aufgebrochene Stofflichkeit. Wunderbar! Dir einen lieben Sonntagsgruß, Nicole

  7. wow!! das ist ja ein toller aufbruch. so gestaltet finde ich brüche wirklich genial. es sieht nicht nur wunderbar aus, sondern man kann auch über die verschiedensten brüche seines lebens nachdenken!! auf die idee, das wort so zu nutzen, bin ich gar nicht gekommen! für mich war aufbruch immer nur: nach vorne schauen…
    liebe grüße
    mano

  8. Liebe Susanne,
    was sich aus vielen Lagen Stoff und Papier doch Schönes zaubern lässt. Ich bin begeistert von Deinem “Aufbruch”. Hat sicher viel Spaß gemacht diese optisch wilde Miniatur entstehen zu lassen. Die Textseite mit den atemlosen Quersprüngen im Feld ist eine tolle Weiterführung des Themas.
    Liebe Grüße Anke

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