Miniatur: Oper (29/52)

Die Oper hat mich als Faszinosum interessiert, mein Herz hängt jedoch am Schauspiel. Meist finde ich die Inszenierungen zu überkandidelt und wende mich deshalb lieber dem Wort zu. Doch “Oper” war diese Woche unser Thema und nicht Schauspiel, deshalb lasst mich direkt die zwei kleinen Miniaturen zeigen, die momentan noch im “Werden”-Status sind.

Dieser kleine Mensch träumt schon von der Oper. Bestimmt möchte er/sie später einmal eine Berühmtheit auf den großen Bühnen dieser Welt werden.

Bei der anderen Miniatur hat die Realität schon hart eingesetzt. Zu viel Wirklichkeit, zu wenig Traum. Vielleicht ist es ja sogar ein Vorher-Nachher-Werk, das ich hier fabriziert habe. Noch träumt der kleine Junge und denkt sich die Oper schön. Doch irgendwann glaubt er nicht mehr an die Inszenierung, das Künstliche. Der Arbeitsalltag ist zu präsent. Da bleibt nicht mehr viel Raum…

Wer weiß, was die Miniaturen für euch auslösen an Gedanken… Fertig sind sie noch nicht ganz. Es fehlt noch das Vernähen der Stoffstücke mit dem darunterliegenden Papier und vielleicht ein paar Stickstiche auf der “Mann”-Miniatur. Und ob und wie ich den Stern einbinde, weiß ich nocht nicht. Vielleicht ist der Hall of Fame-Stern ein bindendes Element und ergibt damit einen Dreiklang… Ach….Gedanken, Gedanken!

Übers Wochenende komme ich nicht dazu, mir mehr Überlegungen dazu zu machen, denn da findet das alljährliche Näh-Wochenende mit Martina von machwerk hier statt, das ich organisiere. Morgen und Sonntag darf ich dann erstmal Arbeit Arbeit sein lassen und eintauchen in Stoffwelten und Taschenschnitte. Gut fürs Gehirn und gut für mich, denn die kreative Ablenkung wird mir wieder gut tun.

Und nächste Woche freue ich mich dann auf einen Tagesworkshop mit Kristina im Textilstudio in Mannheim. Wie schön! So viele feine Aussichten! Habt ein schönes Wochenende!

Verlinkung: Das Jahr der Miniaturen

frau nahtlust

Ein Kommentar

  1. starker unterschied zwischen den beiden miniaturen in farben und textur. das erste still und leise, träumerisch halt. das zweite laut und schrill, realität in unseren städten. klasse gemacht!!
    liebe grüße
    mano

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