Upcycling (15/52)

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Papierliebe am Montag: Seidenpapier III (Gelli Plate Prints)

15. April 2019

Meine kleine Testreihe mit Seidenpapier geht in die dritte Runde, doch bevor ich euch mehr über die Gelli Plate-Drucke erzähle, verrate ich wie gewohnt am dritten Montag im Monat das neue Papierliebe-Thema für Mai: Rot. Knallfarbe, Signalwirkung, Feuerassoziation… Ich bin sicher, uns wird einiges einfallen, wie wir die Farbe Rot in unsere Papierarbeiten einbringen können.

Nun zurück zum Seidenpapier, denn das darf im April weiterhin die Hauptrolle spielen – egal, in welchen Farben. Nach den ersten Schichtungs– sowie Ausblutungsübungen (hässliches Wort….) bin ich nun rangegangen und habe Seidenpapier auf der Gelli Plate bedruckt. Ich war anfänglich skeptisch, ob das Papier reißen würde, aber es geht erstaunlich gut – mit einem kleinen Trick: immer ausreichend Papier überstehen zu lassen, so dass man Griff hat, um das restliche Papier sicher von der Platte zu ziehen.

Und so habe ich mit Schablonen aller Art einen Großteil meiner größeren weißen Seidenpapierbögen bedruckt – mal mit mehr, mal mit weniger Farbe, mal mit Orange-Rot-Tönen…

…mal eher blaulastig und bunt….

…bis ich eine stattliche Anzahl an Papieren hatte.

Richtig toll finde ich dabei übrigens, dass sich mein Seidenpapier durchaus auch beim Auflegen auf die Platte immer mal wieder in Falten gelegt hat, siehe Foto oben. Diese Knicke bleiben natürlich ungefärbt. Ich mag diesen Charme des Unperfekten ja sehr und finde, das verleiht dem Druck seine Besonderheit. Wer das nicht mag, sollte das Seidenpapier besser vorher vorsichtig glatt bügeln (falls es nicht direkt von der Rolle/dem Bogen kommt) und sehr vorsichtig auflegen.

Wie immer bei der Gelli Plate kann ich beim Drucken ganz leicht in einen Rausch fallen. Gut, dass mein Seidenpapierstapel endlich war (kicher).

Jetzt habe ich einige Papiere, um weiter damit zu spielen – sie eignen sich ja vor allem hervorragend für Collagen und die „Schichtarbeit“, denn sie trocknen herrlich transparent auf. Eine kleine Collage habe ich ausschließlich mit den Seidenpapier-Drucken erstellt und finde es sehr schön, wie sich die Drucke in der Schichtung abbilden.

Nächste Woche will ich auf Seidenpapier Motive mit dem Laser Jet ausdrucken, denn auch das wird tolles Material für Collagen geben.

Verlinkung: Papierliebe am Montag im April

7 comments

  1. das ist ja fantastisch geworden!! ich hätte nie gedacht, dass man seidenpapier auf der gelliplatte bedrucken kann. ich bekomme schon manchmal normales papier nicht mehr runter. aber ich werde es ausprobieren.
    liebe grüße
    mano

  2. Das ist ja richtig toll geworden! Und wirklich, durch die Transparenz des Seidenpapiers lassen sich ganz neue Möglichkeiten für Collagen finden. Super! Mir gefällt, dass du dem Seidenpapier so eine richtige Hauptrolle zugestehst. Für mich war es bisher eher ein „Hintergrundmaterial“. Werde ich mir merken!
    Liebe Grüße Andrea

  3. Liebe Susanne,
    die Drucke auf dem Seidenpapier sehen sehr schön aus. Mir gefällt diese Transparenz.
    Ich glaube, das werde ich auch einmal ausprobieren. So viele tolle Ideen.
    Liebe Grüße
    Monika

  4. Superschöne, transparent wirkende Idee mit toller Farbpalette.
    Und eine Frage, die dich vielleicht zum Schmunzeln bringt: als Gelli-Unerfahrene frage ich mich, wie das geht: Gelliplatte einfärben (hast du Acryl- oder andere Farben genommen?), Schablone darauf und dann das Seidenpapier – und dann kräftig andrücken????
    Schöne Vor- und Osterzeit!
    ♡liche Grüße von
    Sabine aus WO(rms)

  5. Liebe Susanne,
    wow, was für wunderschöne Drucke – und deine Collage daraus – wahnsinnig gelungen! Von der Arbeit mit Gelli Plates habe ich ja schon öfter bei dir gelesen – ich glaube, das ist eine Technik die ich auch unbedingt mal probieren sollte… Eignet sich diese Technik auch für Stoff, bestimm, oder? Ich muss wohl mal deinen Blog durchforsten 😉
    LG
    CHristiane

  6. Wie gut, dass Du nur einen „leichten Druckrausch“ hattest – haha – die Ergebnisse sind klasse geworden – und lassen mich wieder einmal darüber nachdenken, dass ich auch einmal Gelidruck ausprobieren möchte — -ach ja, wenn mein Tag doch bloß mehr Stunden hätte – oder alternativ und noch besser, ich nicht mit so vielen Dingen beschäftigt wäre, die mich nicht so beglücken 😉

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