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Papierliebe am Montag: Blumenkranz

23. Juli 2018

Heute habe ich wieder einen Beitrag zur Papierliebe und dem Sommerthema „Fotografien“, und erneut handelt es sich um einen Fototransfer von Fotokopie auf Stoff. Scheint gerade meins zu sein, und doch werde ich mich bemühen, beim nächsten Mal etwas anderes zeigen zu können… (hoff hoff).

Dieser Beitrag ist in den ersten Schritten im Workshop in Frankreich entstanden, und zuhause habe ich das Stückchen nun fertiggestellt.

Lasst mich am besten damit erklären zu erklären, aus was dieses Bild besteht: Ausgangspunkt ist eine Fotografie, die ich in unserem Englandurlaub gemacht habe. Leider habe ich versäumt, mir den Namen der dargestellten Person zu notieren, aber ich fand das Porträt ungemein gelungen. Das Foto habe ich im Copy-Shop als Farbkopie ausdrucken lassen und mittels Transfertechnik auf Stoff übertragen. Mir fiel für den Herrn sofort ein Kahlo-ähnlicher Blumenkranz ein, und so drapierte ich nach und nach Stoff- und Papierblumen um sein Haupt. Diese wurden mittels Kleber fixiert und anschließend bestickt und benähmalt. Was für eine Freude, so zu arbeiten!

Eine besonders schöne Überraschung ist bei dieser Art des Nähmalens zwischenzeitlich die Rückseite für mich. Die sieht mindestens genauso gut, wenn nicht mitunter sogar besser aus – zumindest aber bietet der Rücken Entzücken und damit eine weitere Fläche zum Weiterarbeiten (das erste Foto unten zeigt noch die Vorderseite; das Foto direkt darunter die Rückseite).

Durch die vielen „Blumenstiche“ hatte ich auf der Rückseite des Stoffes also ein weiteres Blumenmeer, das ich nutzen konnte: Ein Pendant zum Herrn musste her. Das Abbild dieser Frau hatte ich beim Stöbern meines Fundus in einer Zeitschrift entdeckt. Die Dame passte von der Größe her nicht ganz, aber kam dem ziemlich nah, was ich mir vorgestellt hatte.

Zusätzlich gab es für sie noch ein selbstgemaltes Blümchen hier und da sowie ein oder zwei Stoffblüten. Und eine Botschaft, die da ganz politisch inkorrekt heißt, dass man die Dame ja jederzeit austauschen könne. Haha!

Das Stoffstückchen ist nun auf einem Rahmen aka „ausgehöhlter Pappteller“ aufgeklebt und kann mich mal männlich mal weiblich anschauen.

Und? Wie findet ihr die Kahlo-Anmutung? Ich mag die Möglichkeiten, die sich durch diese Art des Arbeitens eröffnen und werde da mal dran bleiben. Weitere schöne und zauberhafte Fotografie-Ideen findet ihr in der Linkliste.

Verlinkung: Papierliebe am Montag im Juli-August

9 comments

  1. Du wolltest den strengblickenden Herrn mit der Zornesfalte durch die Blütenbekränzung sicher ein wenig aufmuntern… es ist jedenfalls ein krasser Gegensatz! Der austauschbaren Rückseitenlady stehen die Blumen irgendwie besser. Aber diese Technik des Nähmalens gefällt mir nach wie vor sehr gut!
    Momentan scheint ja wohl die halbe Bloggerwelt im Urlaub zu sein, denn es gibt ja leider nur ganz wenig Fotobeiträge in deiner Sammlung, wie schade. Hatte ich doch auf einige neue Anregungen gehofft, aber der Sommer ist ja noch nicht vorbei. Hier geht es, ohne Regen-Abkühlung, mit brütender Hitze weiter!
    Liebe Grüße Ulrike

  2. Ein Wechelbadstück, je nach Stimmungslage? Finde ich sehr witzig, dass du auch die Rückseite richtig genutzt hast, denn diese Sicht hat meist einen noch mal ganz anderen, aber beosnderen Reiz!
    Viele Grüße, Karen

  3. Das Portrait-Wende-Bild ist Dir sehr gut gelungen! Die Rückseite der Nähmalerei ist eher „graphisch“, was mir persönlich fast besser gefällt – obgleich dem Herrn die Frida-Blumen auch wunderbar zu Gesicht stehen! Liebe Grüße, Sabine

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