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Baumrinde (25/52)

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Das heutige Nadelbriefchen fiel mir nicht leicht, denn ich hatte einige Ideen im Kopf, einige verworfen und dann letztlich das umgesetzt, was mir zeitlich möglich war. Tja. So ist das. Jetzt, da ich zurück im Job bin, muss ich meine Kreativzeit wieder zurückschrauben und vor allem abends oder mal am Wochenende unterbringen. Zurück also zur Normalität der meisten von uns. Das verlangt mir einiges an Umstellung und Organisation ab (und wird es wohl auch die nächsten Wochen), und doch versuche ich, die Leichtigkeit und das Spielerische beizubehalten.

Das Thema der Woche war Baumrinde, und dieses habe ich letztlich und für mein Dafürhalten etwas platt umgesetzt. Denn dazu lassen sich richtig tolle Strukturen erarbeiten.

Als Motiv habe ich Birkenstämme gewählt, die ich mit Tusche und einem Stück Karton zunächst auf aufgedrehtes Papiergarn gemalt habe. Papiergarn nutze ich immer wieder sehr gerne zum Arbeiten, denn es ist rauher als normales Papier, reißfester und lässt sich super ver- und benähen. Unten im Bild seht ihr das Garn im „Rohzustand“ – als Art Kordel und aufgedräht – da seht ihr auch gut, wie zart und rauh zugleich es ist.

Den Papiergarnstreifen mit gemalten Birkenstämme habe ich im Anschluss auf ein Stück Stoff gelegt und die Stämme benähmalt. Zum einen wird so das Papier fixiert, zum anderen erhalte ich dadurch eine andere Struktur und Textur. In Summe ist das für mich eine gute Kombination aus rauh und glatt, kompakt und leicht – eben wie Birkenstämme.

Auch die Innenseiten des Nadelbriefes habe ich so gestaltet. Ein Close-up der Baumrinde wäre schön gewesen, aber….siehe oben….die Zeit und so.

Deshalb ziert das Birkenwäldchen außen wie innen den Nadelbrief, und ausgewählte Zeilen eines Textes von Elisabeth Borchers tummeln sich neben einzelnen Stämmen.

Übrigens ist durch die gewählte Tusche auf dem Papiergarn das Nadelbriefchen im haptischen Umgang mit Vorsicht zu genießen. Dazu ist die Tinte dann eben doch nicht wasserfest….

Auf eure Baumrinden freue ich mich sehr und bin gespannt, welche Strukturen bei euch zum Vorschein kommen.

Verlinkung: Freutag / Das große nahtlust Nadelbrief-Jahr 2019

7 comments

  1. Guten Morgen.
    Ich liebe Birkenwäldchen. Vor allen Dingen die Papierbirke hat so einen schönen Stamm. Daher mag ich Dein Birkenborkenbriefchen besonders gern.
    Liebe Grüsse
    Nina
    Ps
    Zeit wird sich finden, bestimmt!

  2. Liebe Susanne,
    Dein Birkenwäldchen ist ein Traum, so toll wie Du die Strukturen herausgearbeitet hast. Papierkordel scheint ein sehr interessantes Material zu sein.
    Viel Freude beim Wiedereinstieg in den Job.
    Vielen Dank für Deine vielen positiven Rückmeldungen. Ich staune über mich selbst, was ich den letzen Monaten alles ausprobiert habe, es ist so als müsste endlich ans Licht, was sich jahrelang im Verborgenen angesammelt hat.
    viele Grüße Margot

  3. Dass du es jetzt mit Job-Alltag sogar schaffst, deine kreativen Ideen so fantastisch umzusetzen, ist bewundernswert! Die Birkenrinde sieht fast wie echt aus, eine genau passende Technik hast du für dieses Thema gewählt, ganz toll!
    Grüße ins Wochenende – Ulrike

  4. Liebe Susanne,
    ich finde dein Nadelbriefchen total schön – und überhaupt nicht zu „platt“ umgesetzt! Ich finde man kann die Struktur der Rinde bei dir sogar als Betrachter wahnsinnig gut „fühlen“! Und dieses „Kordelpapier“ scheint mir ein sehr spannendes MAterial zu sein- danke fürs Zeigen! Ich mgag dein Baumrinden-NAdelbriefchen sehr gern!
    GLG
    Christiane
    P.S Das Zeitproblem verstehe ich mehr als gut… aber ich habe mir fest vorgenommen, „nachzuarbeiten“!

  5. Liebe Susanne,
    mir gefällt Deine Umsetzung wieder sehr gut. Das Birkenwälchen ist sehr schön geworden und die Strukturen ganz toll. Eine super Idee mit dem Papiergarn.
    Liebe Grüße
    Monika

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