Bauhaus wird 100 (41/52)

Das Bauhaus war und ist in diesem Jahr Thema wie nie zuvor in den Medien, denn es ist 100 geworden. Das war Grund genug, es in unsere Themenliste für das große nahtlust Nadelbrief-Jahr 2019 (what else….?) aufzunehmen.

Eigentlich hatte ich vor, einen Nadelbrief nach Arbeiten eines Bauhaus-Künstlers oder einer Künstlerin zu erwerkeln. Als ich aber über die Impressionen nachdachte, die sich mir in diesen ersten knapp zehn Monaten Bauhaus-Berichte und -Reportagen aufgetan hatten, fielen mir immer wieder die Bauhaus-Frauen ein und auf. In zahlreichen Beiträgen wurde ihnen Aufmerksamkeit zugeteilt – was nach einhundert Jahren längst fällig war.

Und so präsentiere ich heute meinen Bauhaus-Nadelbrief als kleine Hommage an ein paar der in dieser Zeit wirkenden und schaffenden Künstlerinnen.


Über das Bauhaus und die Künstlerinnen selbst mag ich gar nicht viele Worte verlieren – da findet ihr genug Material im Netz. Das ist heute nicht mein Ansinnen. Ein Tipp jedoch an dieser Stelle: Wer zu großartigen Frauen (nicht nur der Bauhaus-Zeit) sehr lesenswerte Informationen sucht, wird bei Astrid fündig. Sie stellt Woche für Woche in ihrer Reihe Great Women eine Frau des Weltgeschehens vor. Absolut phänomenal und empfehlenswert!

Für meinen Nadelbrief habe ich Frauen wie etwa Friedl Dicker und Gunda Stölzl abgebildet bzw. transferiert. Sie bilden sich auf einem ebenfalls mittels Bildtransfer erarbeiteten Hintergrund ab.

Gerade die Überlagerungen finde ich spannend als Ergebnis, und schön, wie sich die Gesichter eindrucksvoll festhalten lassen.

Mit diesem Nadelbrief bin ich sehr zufrieden. Ich finde ihn eindrucksvoll und freue mich, dass auch ich es dieses Jahr geschafft habe, den Bauhaus-Frauen und ihrer Kreativität sowie ihrem Schaffen ein Mini-Denkmal zu setzen. (okay, frau nahtlust, jetzt nicht pathetisch werden….)

Verlinkung: Das große nahtlust Nadelbrief-Jahr / Freutag

frau nahtlust

13 Kommentare

  1. Diese Übertragung(en) sind die wirklich sehr gelungen. Witzig, ich hätte jetzt, wo Du so gern auch strenge Formen nimmst, erwartet, dass Du Design aufgreifst. So finde ich es aber viel viel schöner!
    Liebe Grüsse
    Nina

  2. Wahnsinns-Nadelbrief, Susanne! Mir kribbelt´s schon in den Fingern, diese “Übertragungen” auch auszuprobieren. Stellst du deine Sachen eigentlich auch aus? Oder Buchprojekt? Würde mich so über ein Buch von dir / über deine Sachen freuen!!!!
    Liebe Grüße aus der Eifel!
    Solveig

  3. diese transfers bei den überlagerungen gut hinzubekommen, stelle ich mir nicht so einfach vor. sind ja zwei ebenen, oder? und speziell auf dem gröberen gewebe erscheint es mir schwierig.
    jedenfalls, wieder ein sehr beeindruckender nadelbrief, chapeau!!
    liebe grüße, johanna

  4. Das mag ich total, vielleicht gerade weil es nicht die Bauhaus-Klischees bedient und mit Grundformen in Grundfarben spielt, wie vielleicht erwartet. Die Frauengesichter sind viel spannender!
    Sehr fein
    Michaela

  5. Eine tolle Hommage für die Frauen und ich bin immer wieder von dieser Transfertechnik fasziniert. LG Ingrid (auch Danke für den Link zu dem tollen Frauenblog!)

  6. Ganz fantastisch, liebe Susanne!!! Ein neues Mitglied in meiner Favoritenliste deiner Nadelbriefe. 🙂
    Herzliche Grüße
    Julia

  7. appaus, applaus!! deine transfertechnik ist sehr faszinierend und hat mit diesem nadelbrief wirklich einen höhepunkt erreicht. ich muss das unbedingt endlich auch mal machen!!
    liebe grüße
    mano

  8. Grandios!!! Mit den unterschiedlichen Strukturen entsteht gleich solch ein Bomben-, Kriegs- und Verwüstungseindruck. Und wer hat die ganze Kacke wieder aufgebaut?? Die Trümmerfrauen.

    Liebe Grüße
    ela

  9. Wow ein absoluter Traum dieser Nadelbrief … ich finde der Vintagelook passt wunderbar zu den Bauhaus Frauen und die Kombi mit dem rauen Stoff!
    Toll!!! Herzliche Grüße
    Sabine

  10. Liebe Susanne,
    ein wieder so wunderbares Nadelbriefchen. Ich bewundere immer wieder Deine Transfertechnik.
    Sehr schön, dass Du den Bauhausfrauen dieses Nadelbriefchen widmest. Sind doch leider viele nicht
    bekannt, waren aber wegweisende Künstlerinnen. Das Briefchen gefällt mir wieder sehr, sehr gut.
    Liebe Grüße
    Monika

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