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Papierliebe am Montag: Reduktion I

3. Dezember 2018

Willkommen im reduzierten Papierliebemonat Dezember. Hier werden nicht zwangsläufig die Beiträge reduziert sein, sondern das Thema der Papierliebe dreht sich diesen Monat um die Reduktion. Das tut uns parallel zu all dem Weihnachtsrummel gut.

Reduktion ist oft Ansichtssache. Was ich unter Reduktion verstehe, müsst ihr nicht auch so sehen und vice versa. Für mich bedeutet es vor allem nicht die Überladung von Formen und Farben, sondern, mal das Wenige stehen lassen zu können. Ob mir dies immer gelingt….ich weiß es nicht.

In den Dezember starte ich mit einem kleinen 15 x 15 cm Leporello (wie schon im November, gell) und bin dabei noch sehr kontrastlastig (wie schon im November, gell).

Basis für mein Leporello sind Papiere, die im Zuge der Mark Making-Euphorie für die Adventspostvorbereitungen entstanden sind (wobei ich zwischenzeitlich nicht mehr weiß, wann ich Spuren lege oder einfach nur so herumkleckse, wann der Einsatz von Schablonen und Stempel „okay“ ist und wann dies dem eigentlichen des Mark Makings abtrünnig ist….überhaupt, wie viele Spuren müssen zu sehen sein auf so einer Karte… – ihr seht, Fragen über Fragen, doch das ist ein anderes Thema und hat mit der Reduktion ja gar nicht so viel zu tun…).

Auf die zurechtgeschnittenen Papiere habe ich einen neuen Kreisstempel in Silber gestempelt – mal in seiner kompletten Form, mal als Versuch der Spur, mal im Halbkreis. Das hat mir gut gefallen, aber dennoch fehlte mir trotz aller Reduktion noch ein kleines i-Tüpfelchen.

Und da ich gedanklich mit den Kontrasten noch nicht abgeschlossen hatte (anders kann ich es mir nicht erklären…kicher), habe ich noch jeweils ein Buchstabe in Gelb auf die Seite gestempelt. Verbunden sind die Seiten zudem über gelbes Tonpapier. Whäm. Kontrast UND Reduktion!

So mag ich das kleine Reduktionsübungsbüchlein sehr. Was habt ihr mir diesen Monat an feinen minimalistischen Papierlieben mitgebracht? Ich gehe derweil weiter ans Mark Making-Grübeln…

[Edit: Gerade sehe ich, dass Andreas neues Dezember-Monatsmotto „Bitte ein bisschen weniger“ lautet – das passt doch zum Papierliebe-Thema „Reduktion“ wie die Faust aufs Auge, Topf zu Deckel und so weiter. Damit feiern wir gleich zu zweit im Dezember das Weniger, das Reduzierte, das Leise und Stille. Fein!]

 

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13 comments

  1. hallo susanne, ich hab jetzt „reduziert“ mal im sinne von „minimalistisch“ verstanden… kein „gedöns“, brauner papierumschlag, monoprint-rest, oblate, ein stempel… mal sehen, wie die anderen es interpretieren.
    dein leporello spricht mich total an, die gelben buchstaben sind so „tüpfelchen auf dem i“… die weißen kreis-sketche auf dem schwarz gefallen mir auch super gut!
    hab einen schönen advent & liebe grüße, johanna

  2. ich finde, das „wenige“ ist dir bestens gelungen und sieht ganz toll aus. die gelben buchstaben passen bestens dazu und lockern die markierungen gut auf. und sehr fein finde ich die mischung aus kontrast und reduktion!!
    liebe grüße
    mano

  3. Es scheint wahrlich in der Luft zu liegen, das Reduzierte als Gegengewicht zum Überladenen um uns her… Und deine markmaking-Gedanken hatte ich auch immer mal… Dieses Spiel zwischen Zufall und Wollen auf dem Papier… Liebe Grüße Ghislana

  4. Kontrast und Reduktion – finde ich toll zusammen und passt doch hier perfekt, die Kombi schwarz – gelb habe ich in diesem Jahr für mich sowieso entdeckt und diese feinen Kreise (wie der Stempel dazu aussieht würde mich mal interessieren, ich bin da leider so ahnungslos) … ich habe gestern einfach nur simple Buchstaben mit Kartoffeln gedruckt in schwarz und grau und dann schwups gesellte sich immer noch was Farbiges dazwischen … LG Ingrid

  5. Deine feinen gelben Kontraste gefallen mir gut. Mag ich . Auch den Stempel.
    Was noch Markmaking ist und was nicht, habe ich für mich auch nicht wirklich klären können. Aber die Vielfalt , die da jetzt täglich ins Haus flattert, lässt glaube ich einfach ganz viel Raum.
    Reduziertes ist wieder ein ganz wundervolles Thema. Heute aber leider ganz reduziert bei mir, sprich die Idee nur im Kopf. Dafür Zeit zum Plätzchenbacken mit Kind genommen.
    Einen wunderbar geruhsamen Advent wünsche ich dir.
    LG Heike

  6. Dein heutiges Machwerk spricht mich absolut an, wie auch das neue Monatsthema überhaupt!
    Dinge durch ganz wenig Zutaten auf den Punkt zu bringen, das ist eine Kunst! Momentan denke ich auch reduziert, zuviel um die Ohren…
    Liebe Grüße Ulrike

  7. Es kommt ja auch darauf an, von welchem Level aus man sich in die Reduktion begiebt!!!
    Ich finde dein Leporello z.B. noch sehr reichlich.Im Studium begleitete und „weniger ist mehr!“
    Viele Dezembergrüße und ich bin auf deine Karte gespannt. Herzlich, Karen

  8. Du hast wirklich recht, liebe Susanne! Reduktion ist – wie wahrscheinlich alles andere – Ansichtssache. Aber vielleicht tut es jedem auf seine Art gut, mal reduzierter vorzugehen. Ich arbeite noch dran… 😉 Aber wenn ich fertig bin, dann kann ich bei der Gelegenheit auch was über meinen Kurs erzählen.
    Liebe Grüße Andrea

  9. Gelb und Schwarz … hervorragend!!! Und der Rest ist super Susanne-Qualität.

    Reduzieren ist gar nicht so einfach, gell? Irgendwann reduzieren wir uns ja alle ganz von alleine auf Null, aber die wenigsten wollen das wirklich. Erst einmal will ich jetzt viel Weihnachten mit Lichtern, Musik und lecker Essen. Reduzieren – das mach ich dann im Januar zwangsweise, damit die Hose wieder passt. 🙂

    In alter Treue
    ela

  10. Das Thema ist zur Zeit genau meins! In jeglicher Hinsicht! Deswegen auch so lange nicht bei Dir kommentiert wegen „Online-Reduktion“ 😉
    Der Kontrast schwarz/weiß/gelb gefällt mir gut – und ich finde, Dir ist ein reduziertes Leporello gelungen. Bin auf Weiteres gespannt. Liebe Grüße und einen schönen zweiten Advent, Sabine

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