Mein Sabbatjahr: Rückblick und Ausblick

3. Januar 2019

Papierliebe am Montag: Gefiedertes I

7. Januar 2019

Schnee (1/52)

5. Januar 2019

Das große nahtlust Nadelbrief-Jahr 2019 (what else…?) hat begonnen und damit willkommen in diesem nadelbriefverrückten Jahr! Für jede Woche dieses Jahres gibt es ein Thema, und ihr seid herzlich eingeladen, mitzumachen! Die Themenliste findet ihr hier. Wer es nicht pünktlich in der Themenwoche mit seinem Nadelbriefchen schafft: kein Problem! Selbstverständlich dürft ihr gerne während des gesamten Jahres eure Nadelbriefe rückwirkend verlinken. Das ist mir lieber, als Themen und Wochen vorweg zu nehmen und bereits heute etwas zum Oberförster aus KW 38 zu veröffentlichen. Das fände ich weniger gut, aber letzten Endes….hey – es geht um den Spaß daran… Das Verlinkungstool ist offen bis Ende Januar 2020 – wir haben also noch ein wenig Zeit (kicher).

Thema der ersten Woche ist „Schnee“. Davon hatten wir hier in Heidelberg ein klitzekleinwenig – eine Anmutung.

Mein Nadelbrief kommt im weißen Gewand daher. Ein Stück Bauernleinen bildet die Grundlage und war Leinwand für irisierendes Medium, Glitzerpartikel sowie Weiß (Acryl und Tusche). Auch wenn es nicht immer auf den Fotos ersichtlich ist: Das Nadelbriefchen funkelt tatsächlich wie eine zarte unberührte Schneedecke!

Auf dem erarbeiteten Glitzerstoff tummeln sich Worte sowie Handstickereien.

Für Nadeln, die es in diesem Nadelbriefchen wohl nur als Attrappe geben wird, ist auf den Innenseiten mit Filzfleckchen Platz geschaffen worden. Zusammen mit den eingenähten Zusatzseiten aus Papier mit weiterer Schrift wird aus dem Nadelbrief eine Art kleines Buch.

Das Freihandstickmuster der Außenseiten trägt sich ebenso wie die Worte fort.

Statt meiner sonst bevorzugten Verschlussvariante Knopf mit Gummizug dürfen hier zwei Bänder das etwas voluminösere Büchlein zusammenhalten.

Fertig ist meine Version des Schnees! Und schaut mal auf die Linkliste, denn ich bin hier gar nicht alleine (freu)….

In der kommenden Woche dreht sich alles um das zweite Thema: „Stein“. Meinen Nadelbrief dazu werde ich euch nächsten Freitag zeigen. Kommenden Dienstag zeige ich euch die zwei letzten Gewinnernadelbriefe, die es noch vor Weihnachten zu ihren Empfängerinnen geschafft haben. (Die ersten drei Gewinnernadelbriefe könnt ihr hier nachlesen.)

Verlinkung: Das große nahtlust Nadelbrief-Jahr 2019

22 comments

  1. das bauernleinen gefällt mir ebenso sehr wie dein sticken!
    vor meinem fenster fallen gerade die flocken.. wie passend.
    vielleicht möchtest du noch teilen, welches gedicht oder welche gedichte du hier verwendet hast?

  2. Schön, dass deine Nadelbriefchen so sehr an Minibücher (= mein Lieblingsthema) erinnern. Sie lassen sich ja auch ohne viel Phantasie als solche sehen/deuten/interpretieren. Mich erstaunt, dass du mit der Schreibmaschine so gut und deutlich auf Stoff und Strukturen schreiben kannst. Scheint ein starkes, sattes Farbband zu sein und vielleicht auch eine kräftige Maschine.

    Als Alltags-Nadelbriefchen wäre mir diese hier mal wieder viel zu schade, weil es so empfindlich und zart wirkt – so wie Schnee!! Und die Dreiecks-Stickerei, die sich über alle Seiten fortsetzt, gefällt mir besonders!

    Liebe Grüße aus der schneefreien Zone am Fuße des Odenwalds

    ela

    1. Danke dir, Ela. Der Text ist nicht direkt auf Stoff geschrieben, sondern auf ganz dünnes Japanpapier, das dann auf den SToff geklebt wurde (mit Acryl Medium). Ein direktes Tippen würde meine Schreibmaschine vermutlich auch nicht zulassen. LG. Susanne

  3. Ist das toll, ganz wunderbar verbindest du wieder Themen und Techniken. Ein Nadel-Brief ist eben auch etwas Geschriebenes und ein Nadel-Buch passt ebenso zu vielen Projekten hier im Netz.
    Machst du weiter mit der Papierliebe am Montag?
    Liebe Grüße und noch ein schönes Wochenende
    Christine

  4. Sehr schön, sehr zart… wie frischgefallener Schnee, den wir in diesem Winter hoffentlich auch noch genießen dürfen…
    Ich arbeite auch schon an einem Nadelbriefchen (der Zukunft;-) )
    Bin jedoch nicht so schnell und emsig wie du! Aber gut Ding will eben Weile haben. Und ich habe mir vorgenommen, mir dieses Jahr keinen Kreativdruck zu machen… mal schauen, ob ich das durchhalte…
    Liebe Grüße,
    Andrea

    1. Liebe Valomea, ich bin mit Nadelbriefen gut ausgestattet – allerdings benutze ich tatsächlich die, dich von anderen bekommen habe wie von Carmen in einer Nadelbriefaktion oder von Maika zu einem Weihnachtsfest 😉 Diese Schnee-Version sehe ich auch mehr als Anschauungsbjekt an. LG. Susanne

  5. Liebe Susanne, was für ein schöner Nadelbrief dir da wieder gelungen ist! Diese Kombination von Stoff, Stickerei und Buchstaben! So schön! Mein Nadelbrief bekommt heute noch den letzten Schliff, ich hoffe ich kann ihn morgen zeigen 😉
    Ich habe mir ganz fest vorgenommen, deine Nadelbriefaktion zu benutzen, um neue Techniken auszuprobieren… Vor allem deine Verbindung von Stoff und Papier finde ich interessant! Du hast geschrieben, du benutzt dünnes Japanpapier und AcrylMedium. Meinst du mit Acrymedium, diesen Lackkleber, den man bei der Serviettentechnik benutzt? Und dünnes Japanpapier – mal schauen, ob ich so etwas finde…
    Ich freue mich sehr über deine Jahresaktion. Auf so kleinem Raum kann man neue Techniken probieren , ohne das man viel „kaputt“ macht!
    Kann man eigentlich auch Seiten aus alten Büchern verwenden?
    LG
    CHristiane

    1. Liebe Christiane, du kannst auch sehr gut den Serviettenkleber nutzen. Es gibt ansonsten auch farbloses und mattes (oder glänzendes wie beim Serviettenkleber auch) AcrylMedium in Bastel- und Kunstbedarfsgeschäften. Ich denke, der Serviettenkleber dürfte die gleiche Basis haben und funktioniert definitiv. DAs sehr dünne Japanpapier findest du zum Beispiel bei boesner (Achtung: unbezahlte Werbung). Natürlich kannst du auch Papier nutzen. Tatsächlich ist mein nächster Nadelbrief zum Thema Stein zur Hälfte aus Papier. Zeige ich dann Freitag 🙂 Viel Vergnügen beim Experimentieren! LG. Susanne

  6. In so einer Form mag ich Schnee am liebsten. 🙂 Wunderschön ist dein glitzernder Einstieg ins Nadelbuchjahr, liebe Susanne. Ich liebe deine Mischung aus diversen Techniken und Materialien und auch deine selbst ausgedachten Textfragmente.
    Viele liebe Grüße
    Julia

  7. Ja! Es geht los. Wie passend der unschuldig weiße Schnee. Ihr habt nur ganz wenig? Ich dachre, ihr versinkt darin gerade. Hier ist davon gar nichts zu entdecken. Umso schöner, wenn ich ihn mir bei dir ins Haus holen kann – ganz ohne kalte Hände und Taugefahr. Ach, das wird toll im neuen Jahr. Und das nächste Briefchen ist nur einen Steinwurf entfernt:-) viele liebe Grüße maika

    1. Liebe Taija, ich danke dir. Das Poetische wird sich dieses Jahr als roter Faden mit durch die Nadelbriefe ziehen – die Kombi aus Wort und Bild, die ich endlich wage, mehr umzusetzen, gefällt mir auch sehr gut. Danke dir und lieben Gruß. Susanne

  8. Sehr stylisch, moderner Schnee, Glitzer, passt alles zusammen und gefällt mir sehr.
    Aber vor allem denke ich mir, dass ich zukünftig in der Gestaltung die Innenseite auch mit ein beziehen muss. Die habe ich bisher total außen vor gelassen.
    Und es müssen ja nicht immer so viele Nadeln Platz haben, vor allem wenn man dann so viele Nadelbriefe am Ende des Jahres hat

  9. Sehr elegant kommt auf deinem Nadelbrief der Schnee zur Geltung. Dieses Zusammenspiel mit Stoff, Stickerei,Geschriebenes und glitzerndem Lack ergibt das wunderbare Ganze, Schnee!
    LG Elke

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